Das Projekt ist der neue Weg

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In diesem Monat möchte ich über diverse Projektideen in der modernen Pädagogik des 21. Jahrhunderts  schreiben. Immer mehr Schulen führen Projektwochen/-monate ein, während derer sich die Kinder in ein wissenschaftliches Thema vertiefen. Projekte geben den Schülern mehr Freiheiten und Möglichkeiten, etwas Neues zu entdecken und zu erforschen. Sie sind nicht an die Schulstunden gebunden und können somit viel freier arbeiten. Projekte fördern die Selbstständigkeit, die Gruppenarbeit, die Sozialkompetenzen und machen Lust auf das Lernen. In der Gruppenarbeit lernen die Kinder, wie man mit verschiedenen Persönlichkeiten und Charakteren umgeht. Das ist wichtig in einer Zeit, in der immer mehr Arbeitgeber hohen Wert auf eine gute Teamarbeit legen.

Projekte können nicht nur in Schulen oder an Arbeitsplätzen durchgeführt werden, sondern auch in Krippen und Kindergärten. Natürlich sind Zeitrahmen (bei kleineren Kindern empfehle ich Projekte von 3-6 Monaten) und Ausgangslage anders. Doch nichtsdestotrotz können auch unsere Kleinsten in einer Gruppenarbeit mitwirken und lösungsorientiert denken. Oft denken wir, dass sie für solche Dinge zu klein sind, aber dem ist nicht so. Es hängt immer von der Lehrerin/Erzieherin ab und wie gut  sie Lust und Leidenschaft auf das Lernen und Erforschen auf eine spielerische Art wecken kann.

Meiner Meinung nach könnten Projekte die klassischen Schulstunden mit der Zeit ablösen und somit neuen Raum für spielerisches und aufgewecktes Lernen geben. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen besser und tiefer lernen, wenn sie nicht unter Druck stehen und in sich die Leidenschaft und die Lust auf etwas Neues entdecken und pflegen.

Mehrere alternative und private Schulen benutzen als Unterrichtsrahmen nur noch Projekte. Die meisten von ihnen sind zeitgemäss angepasst und fokussieren auf das 21. Jahrhundert und dessen Erwartungen sowie auf den sich wandelnden Arbeitsmarkt.